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Entwicklungsplattform für innovative onkologische Therapien am Beispiel des häufigsten menschlichen Krebses – Hautkrebs

Projektbeschreibung

Im vom Klinikdirektor Prof. Dr. Steffen Emmert koordinierten und von Dr. Tobias Fischer gemanagten Verbundprojekt ONKOTHER-H arbeiten interdisziplinär und transinstitutionell sechs Projektpartner bestehend aus acht Arbeitsgruppen aus zwei Universitäten und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in Mecklenburg-Vorpommern zusammen (Tabelle 1). Ziel des Verbundes ist es, eine translationale Entwicklungsplattform für neue Krebstherapien zu etablieren. Dazu haben sich die homogenen Hautkrebsentitäten, als Modelle etabliert. Am Beispiel des kutanen Melanoms und des Plattenepithelkarzinoms der Haut werden neu synthetisierte und pharmakologisch relevante Moleküle (small molecules) und die innovative Behandlung mit kaltem Atmosphärendruckplasma sowie deren Kombination von der Zellkultur bis in die in vivo Situation hinein evaluiert.

Unser Teilprojekt (P1) „DNA Toxizität und Reparatur“ befasst sich mit der Toxizität, Mutagenität, dem Mutationsspektrum sowie der Bestimmung diverser DNA-Läsionen die möglicherweise durch die Behandlung mit den innovativen Therapieansätzen entstehen. Dazu werden zunächst geeignete Zellkulturmodelle für das Plattenepithelkarzinom sowie für das kutane Melanom verwendet und bereitgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse in der in vivo Situation am Mausmodell validiert.

Förderung

Das Verbundprojekt „ONKOTHER-H” wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) mit dem Förderkennzeichen ESF/14-BM-A55-0001/18 und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit 2,2 Mio. Euro gefördert.

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