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Innovative Therapie und Verlaufsdiagnostik der Radiodermatitis

Projektbeschreibung

Dieses translationale Forschungsvorhaben untersucht die klinische und molekulare Wirkung von kaltem Atmosphärendruckplasma (KAP) zur abmildernden Behandlung von Strahlenreaktionen der Haut (Radiodermatitis). Ein erhebliche Anzahl Patienten, die sich im Rahmen einer Krebsbehandlung einer Strahlentherapie unterziehen müssen, entwickeln als Folge der Bestrahlung eine Strahlendermatitis. Diese äußert sich durch das Auftreten von Erythemen, Ödemen, feuchten Desquamationen und Ulzerationen sowie Haarverlust. Diese Symptome werden in der Regel von starken Schmerzen und Juckreiz begleitet, was zu einer Unterbrechung, oder – in schweren Fällen – gar zum Abbruch der Strahlentherapie führen kann. Um die zugrundeliegenden Pathomechanismen einer Strahlendermatitis sowie deren Modulation durch eine Behandlung mit KAP besser zu verstehen, wird am Mausmodell der Verlauf der Erkrankung mit und ohne Behandlung durch nichtinvasive, objektive bildgebender Verfahren dokumentiert und verglichen. Hautbiopsien werden für molekulare Analysen herangezogen. Ziel ist es die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie mittels einer KAP-Behandlung zu reduzieren, um eine ununterbrochene Krebstherapie zu ermöglichen.

Förderung

Das Projekt wird durch die Damp Stiftung mit 99.000 Euro gefördert.