Abgeschlossene Studien

Abgeschlossene Studien

 

Entzündliche Hauterkrankungen

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Serena - Prospektive Beobachtungsstudie zur Erfassung von Daten über Retention, Wirksamkeit, Sicherheit, Behandlungsmuster, Lebensqualität und Effizienz von Secukinumab bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis oder Spondylitis ankylosans Mit Hilfe dieser Langzeitbeobachtungsstudie sollen verschiedene Faktoren nach einer Behandlung mit Secukinumab bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, Psoriasis-Arthritis oder Spondylitis ankylosans analysiert werden. Ziel dabei ist es die beeinflussenden Faktoren der Retention nach einer Secukinumab-Behandlung über alle Studienteilnehmer hinweg zu analysieren. Pavel Grünwald und Prof. Dr. Steffen Emmert Novartis Pharma GmbH
JAHN & JAHL - Multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-3-Studie zur Bewertung der Wirksamkeit und langfristigen Sicherheit von Baricitinib bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis Baricitinib ist als ist zentral durch die Europäische Kommission als Januskinase‐Inhibitor zugelassen. Januskinasen sind Enzyme, die an der Bildung von Zytokinen beteiligt sind. Werden diese Enzyme gehemmt, gehen Entzündungsprozesse zurück. Die klinische Studie untersucht daher bei Patienten mit mittelschwerem bis schwerem atopischem Ekzem (atopische Dermatitis) die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit von Baricitinib Dr. Paulina Troitzsch und Prof. Dr. Steffen Emmert Eli Lilly and Company
Confirm AD - Eine randomisierte, doppelblinde, placebo-kontrollierte Phase-2-Studie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von oral verabreichtem DS 107 bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis In dieser Studie soll die Wirksamkeit und Sicherheit von oral verabreichtem DS107 im Vergleich zu einem Placebo über einen Zeitraum von 16 Wochen bei der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD) verglichen werden. Dr. Alexander Thiem und Dr. Susanne Krebs DS Biopharma Ltd.

Hautkrebs

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COMBI-r - Nicht-interventionelle Studie bei Patienten mit fortgeschrittenem Melanom zur Bewertung der Kombinationstherapie mit Dabrafenib und Trametinib in der klinischen Routine COMBI-r ist eine Beobachtungsstudie zur Sicherheit und Effizienz von Dabrafenib (Tafinlar®) und Trametinib (Mekinist®) im klinischen Alltag. In dieser Studie werden Patienten mit fortgeschrittenem Melanom während ihrer Therapie begleitet, um Daten zum Therapieverlauf, zur Verwendung von Arzneimitteln und zu bekannten und unbekannten Arzneimittelwirkungen zu dokumentieren und auszuwerten. Ziel dabei ist es, Erkenntnisse zum Verlauf der Erkrankung und der Einsatz der Kombinationstherapie mit Dabrafenib (Tafinlar®) und Trametinib (Mekinist®) zu sammeln. Susen Rode und Prof. Dr. Steffen Emmert Novartis Pharma GmbH

Plasmamedizin

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Registerstudie zur Untersuchung der Langzeitsicherheit und Wirksamkeit einer Plasmabehandlung von chronischen Wunden Die Behandlung chronischer Wunden mit Hilfe von kaltem Plasma ist eine neuwertige Methode deren Heilungsprozess voran zu treiben. Die Beobachtungsstudie untersucht, ob es zu längerfristigen Nebenwirkungen kommen kann und wie sich unterschiedliche Lebensumstände auf den Nutzen der Plasmatherapie auswirken. Zur Beantwortung der Fragestellungen werden von der chronischen Wunde vor und nach der Plasmatherapie ein Foto gemacht und ausgewertet. Zusätzlich wird mittels Fragebogenerhebung durch den behandelnden Arzt beispielsweise der Grund und Dauer der chronischen Wunde oder das Rauchverhalten erfasst. Prof. Dr. Steffen Emmert, Dr. Lars Böckmann und Dr. Tobias Fischer Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Rostock
Pilotstudie "Plasmapflaster" Die Therapie mit kaltem Atmosphärendruckplasma hat sich als innovatives Verfahren in der Versorgung chronischer Wunden etabliert. Das Plasma besitzt Eigenschaften, die sich positiv auf den Heilungsverlauf von Wunden auswirken. Im Rahmen dieser Pilotstudie wird geprüft, inwieweit die Therapie mit kaltem Atmosphärendruckplasma den Heilungsverlauf von Spalthautentnahmestellen günstig beeinflusst und möglichen Komplikationen wie beispielsweise Infektionen vorbeugt. Dazu kommt ein bereits CE gekennzeichnetes und damit für den klinischen Einsatz zugelassenes Plasma-Gerät (PlasmaDerm Dress, CINOGY GmbH) zum Einsatz. Die zugelassene, CE-gekennzeichnete Neuentwicklung besteht in einem neu konfigurierten Plasmapflaster, welches gleichzeitig als moderne Wundauflage dient. Insgesamt werden acht Patienten, bei denen Spalthauttransplantate vom Oberschenkel entnommen wurden, eingeschlossen. Es handelt sich um eine prospektive, monozentrische Fall-Kontroll-Studie. Die Patienten erhalten eine moderne, komplexe Wundtherapie inklusive Auflage mittels Kalt-Plasma auf der einen Hälfte der Spalthautentnahmestelle. Die andere Hälfte der Entnahmestelle wird mittels konventioneller moderner Wundauflage behandelt. Hierdurch können interindividuelle Unterschiede in der Wundheilung von Fall- und Kontrollgruppe ausgeschlossen werden. Der Verlauf der Wundheilung wird zusätzlich durch nicht-invasive Bildgebung mit einer neuartigen Hyperpsektralkamera (TIVITA-Kamera, Diaspective Vision) dokumentiert. Aus den Messdaten der Spektralkamera lassen sich für die Wundheilung entscheidende Parameter wie die Durchblutung, die Sauerstoffsättigung und der Wassergehalt des Gewebes bestimmen. Anhand dieser Parameter erfolgt die Beurteilung des Heilungsverlaufs unter der jeweiligen Wundtherapie. Dr. Lars Böckmann und Prof. Dr. Steffen Emmert Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie, Universitätsmedizin Rostock

Sonstige und seltene genetisch bedingte Hauterkrankungen

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GaReCo - Eine randomisierte, placebokontrollierte, Phase IIIb HPV Impfstudie mit Gardasil® bei Patienten mit wiederkehrenden Genitalwarzen (Condylomata acuminata) Gardasil® ist ein Impfstoff zum Schutz vor Infektionen mit den humanenpathogenen Papillomviren HPV 6 und HPV 11, welche zu den Verursachern von Warzen im Genitalbereich zählen. Eine Impfung kann einen nahezu vollständigen Schutz vor einer Erkrankung mit Condylomata acuminatum darstellen. In der klinischen Studie soll untersucht werden, ob eine Impfung bei Patienten mit einer bereits bestehenden Infektion wirksam sein kann und das Rezidivrisiko senkt. Susen Rode und Prof. Dr. Steffen Emmert Deutsches Krebsforschungszentrum
Skin Picking - Prävalenz der Dermatillomanie bei dermatologischen Patienten Die Dermatillomanie (eng. skin picking) ist eine psychische Erkrankung bei der Patienten zwanghaft ihre eigene Haut bearbeiten (z. B. Zupfen, Quetschen, Kratzen) und daher mit medizinischen und psychosozialen Beeinträchtigungen leben. Die Studie untersucht mittels eines speziell entwickelten Fragebogens, u. a. wie häufig sich Hinweise auf skin picking bei ambulanten Patienten einer universitären Dermatologie finden, wie der Schweregrad der Hauterkrankung mit dem Schweregrad des skin picking assoziiert ist und wie sich das Geschlechterverhältnis darstellt Dr. Alexander Thiem und Prof. Dr. Carsten Spitzer Kooperationsprojekt zwischen der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin der Universitätsmedizin Rostock.