Geschichte

Geschichte der Hautklinik

Die Universität Rostock und die Universitätsmedizin als Gründungsfakultät ist die drittälteste Alma Mater in Mitteleuropa – 2019 hat sie ihr 600-jähriges Bestehen gefeiert.

Aber auch die Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Venerologie der Universitätsmedizin Rostock kann auf eine lange Tradition zurückblicken – sie ist das drittälteste Ordinariat nach Breslau und der Charité in Berlin und wurde im April 1902 durch Maximilian Wolters gegründet.

Sie gehörte zu den ersten Universitäten in Deutschland, die das Fach Dermatologie im Staatsexamen prüften.

Die Einrichtung besaß mit etwa 3.000 Exemplaren eine der eindrucksvollsten Lehrsammlungen von Wachsmodellen (Moulagen), die es zu jener Zeit in Deutschland gab.

Dies kennzeichnet u.a. die große Bedeutung, die bereits damals der Aus- und Weiterbildung beigemessen wurde.

 

Dem stetigen Wachstum der Hautklinik in den zwanziger Jahren wurde durch den Zweiten Weltkrieg ein jähes Ende gesetzt. Die Klinik wurde mehrmals zerstört.

Gemäß dem universitären Motto „Traditio et Innovatio“ hat sich aus dieser Tradition, begründet durch angesehene Ordinarien wie Wolters, Frieboes oder auch Flegel zu DDR Zeiten, in den letzten Jahren eine moderne universitäre dermatologische Universitätsklinik mit hoher Entwicklungsdynamik in allen Bereichen der Krankenversorgung, Forschung und Lehre entwickelt.